Mom-Shaming – es beginnt schon in der Schwangerschaft

In meinen letzten Blog habe ich über die Schwangerschaft berichtet.

Vor Kurzem stieß ich durch Zufall auf einen Beitrag über die Schwangerschaft von Helene Fischer – ich staunte nur!

MUM-SHAMING, MUM-BASHING – im perfekten Stil – ein trauriges Beispiel

Wenn Mütter – Mütter beleidigen, erniedrigen, verletzten, nicht respektieren

Die Respektlosigkeit wie Frauen, Schwangere und Mütter miteinander umgehen (ganz gleich ob berühmt oder nicht) finde ich erschreckend und beschämend. Es kann doch nicht sein, dass die Gesellschaft einer Schwangeren vorschreibt oder vorgibt wie sie sich verhalten soll. Durstet unsere Gesellschaft nach derartigen Belehrungen und Besserwisserei?

Müssen wir uns über das Outfit und die Zurückhaltung von Helene Fischer Gedanken machen?  Muss Sie, wie in dem Bericht dargestellt als „Blondine“ bezeichnet werden, nur weil sie nicht in das Schema der Gesellschaft passt – „tolle Schwangerschaft“ – „süße Babykugel“ – „das wundervollste Gefühl der Welt“, den Babybauch stolz in Szene gesetzt, immer und überall!

Die Realität sieht anders aus – jede Schwangere hat ihre eigene persönliche Gefühlswelt und ob sie öffentlich zu Schau gestellt werden möchte ist ganz alleine ihre Entscheidung, auch wenn man berühmt ist und die Fans das erwarten.

In diesem Beispiel hat Helene Fischer es verstanden, mit einem freundlichen, bestimmten lächeln zu antworten. Ganz schön professionell und sympathisch.

Wie geht man im Alltag damit um? Wie kontert man? Wie bekommt man wieder Selbstvertrauen wenn man es selbst erlebt (in sozialen Medien oder durch Familie/Freunde)?

Oft hilft es in neutraler Umgebung Ängste und Sorgen anzusprechen um wieder Kraft zu tanken und neues Selbstbewusstsein zu gewinnen.

Tipp: Informationen und der Austausch mit anderen Schwangeren und Mütter ist wichtig, denn sie erweitern unser Wissen und bestätigen was wir schon alles richtig machen. Aber es darf nie soweit führen, dass sie als Schwangere  sich selbst hinterfragen und ihrer persönlichen Einstellung nicht mehr gerecht werden. Weil sie es allen anderen recht machen möchten.

Haben Sie Selbst Momshaming erlebt? Ich freue mich über ihren Kommentar!

 

Liebe Grüße

Angelika Effmert

Anmerkung:  Termine sind bei mir kurzfristig möglich

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